Ulrich Clement

Paartherapien nehmen keinen geraden Weg vom Problem zur Lösung. Sie sind (auch) gekennzeichnet durch Längen, in denen nichts Erkennbares passiert, durch Überdruss bei Therapeut*innen wie Klient*innen, durch Rückfälle in überwunden geglaubte Problem-Muster.

Thema dieses Workshops ist der Ausstieg aus der therapeutischen Lähmung. Auf der Basis von Übergangsmodellen werden praktische Interventionen vorgestellt und geübt.

Ulrich Clement, Prof. Dr. phil., Dipl.-Psych., Psych. Psychotherapeut, Professor für Medizinische Psychologie an der Universität Heidelberg, Lehrtherapeut der IGST und SG; Leiter des Instituts für Sexualtherapie Heidelberg (www.ifsex.de), langjährige therapeutische Tätigkeit in der Sexualwissenschaft, Psychiatrie, Psychosomatik und Rehabilitationspsychologie, Lehrtätigkeit an den Universitäten Hamburg, Freiburg i. Br., Heidelberg und Basel..

Lernziele und Nutzen
  • Umgang mit stagnierenden Paarberatungsprozessen
  • Methoden im Umgang mit der eigenen Impulskontrolle als Berater*in
  • Innere Haltung der Berater*in bei Stagnation im Beratungsprozess
  • Ideen und Methoden kennenlernen, die aus stagnierenden Paarberatungsprozessen führen
  • Einblick in eine systemische Prozessteuerung, wenn der Prozess klemmt
Format: Workshop im Rahmen der Paartherapie-Tagung "Liebe, Sex und Medien", 21. - 23. September 2017 in Heidelberg
Medien: Videostream
Dauer: 158 min
Anrechenbare Kurszeit: 3 h