
Referent: Gerald Hüther
Bisher ging man davon aus, dass die Vermittlung von Wissen den Menschen das Handwerkszeug verleiht, um in diesem Leben zurecht zu kommen. Dies ist nicht der Fall. Reines Wissen ist für die menschliche Existenz bedeutungslos.
Nur das, was wir wirklich begriffen und verstanden haben, erleben wir in unserem ganzen Körper. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass wir etwas verändern können - in unserem Gehirn, in unserem Leben und in der Gesellschaft.
Mit Beispielen aus dem Leben mit Kindern erklärt uns Gerald Hüther, dass Bedürfnisbefriedigung zwar zunächst genauso das Belohnungszentrum unseres Gehirns aktiviert wie echte Freude durch Gelingen und Kohärenz, dass das Herz davon jedoch nicht berührt wird. Unser Gehirn unterscheidet nicht, es legt Verknüpfungen an, um diesen Zustand vermeintlichen Glücks immer wieder zu erlangen.
Welche Spur wollen wir legen, in unserem eigenen Gehirn und in dem unserer Kinder?
Und was ist nun das Geheimnis glücklicher Familien?
Und was ist nun das Geheimnis glücklicher Familien?
Die Antwort erläutert uns Gerald Hüther in diesem spannenden Vortrag.
Lernziele und Nutzen
• Die Bedeutung von Selbstorganisation und Potenzialentfaltung kennenlernen
• Den Weg vom Erkennen, zum Begreifen bis zum Verstehen nachvollziehen können und deren Bedeutung im Umgang mit Kindern erkennen
• Den Zustand des Glücks aus neurobiologischer Sicht erkennen können
• Die Bedeutung des Kohärenzgefühls erkennen
• Den Weg vom Erkennen, zum Begreifen bis zum Verstehen nachvollziehen können und deren Bedeutung im Umgang mit Kindern erkennen
• Den Zustand des Glücks aus neurobiologischer Sicht erkennen können
• Die Bedeutung des Kohärenzgefühls erkennen
Format: Vortrag im Rahmen des 2. Stiftungstages "Beziehungskultur in Familien", 25. November 2017 in Halle (Saale)
Medien: Videostream
Dauer: 44 min
Anrechenbare Weiterbildungszeit: 1,0 h